Freitag, 31. Oktober 2014

Die Verbreitung des Aliens. Teil 10

Totenkopfmaske

Der Día de los Muertos (Tag der Toten) ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage, an dem in Mexiko traditionell der Verstorbenen gedacht wird. Totenkopfmasken werden dafür aus Pappmaché hergestellt und auf Festen und Umzügen getragen.
Diese Maske ist um einiges größer als die normale, dem menschlichen Schädel in Größe und Form nachempfundene, Verkleidung.
Die Proportionen entsprechen denen des Extratrerrestrischen. Womöglich wurde dieses Objekt nachträglich für das Totenfest umgeändert und bemalt.

Maske (Día de los Muertos), Mexiko: zum Totenkopf umgearbeitete Alienmaske, sichtbar schräg gestellte Augen, nur Mund, keine Nase, großer Hinterkopf, Pappmaché, 38 x 29 x 6 cm


Die Maske weist die charakteristischen Augenhöhlen und
die schmale Kinnpartie auf.
Eine modellierte Nase und auch die Nasenlöcher fehlen.

Die Bemalung der Maske mit grinsendem Gebiss und Nasenlöchern
ist ähnlich der normalen Verkleidung und verdeckt auf den ersten Blick
die Eigenarten des Alienschädels.

Dienstag, 23. September 2014

Wie kam der Alien in das Labor? Teil 4

Einige weitere Bilder aus dem Filmclip, der in der Ausstellung die Vorgeschichte illustriert.
Die Operations-Szene wurde in einem Kellergewölbe gemacht. Innerhalb von einem Tag wurde aus einem kalten, feuchten Bunker ein fiktiver Kühlraum aus der Charité. Die gesamte Requisite musste dafür organisiert, gekauft und transportiert werden. Die meisten Objekte kamen aus einer medizinischen Sammlung und sind Originale, doch die Kacheln an der Wand sind nicht echt.
Noch vor ein paar Jahren wäre die Recherche für die Film-Requisiten sehr einfach gewesen. Auf jedem Berliner Flohmarkt hätte man damals die entsprechenden Artikel für wenig Geld kaufen können. Doch nach 25 Jahren "Deutscher Einheit" sind DDR-Produkte rar und teuer geworden. So wurde alles im Internet gekauft. Die Kontakte reichten bis nach Riga in Lettland.

Der Kokon wird geöffnet. Die Füllung aus unterschiedlich
große Kugeln, deren Funktion womöglich Schock-
absorbierendes Füllmaterial oder eine Art "Fruchtfleisch"
darstellte, wird entfernt.              Foto vom Filmset © Ommo Wille


Die Hülle selbst bestand aus einer geriffelten Kruste und einer Ansammlung
von Kugeln, durch die sich ein feines Netz von Kanälen (Adern) zog.
                                                                                        Foto vom Filmset © Ommo Wille


Für die Filmaufnahmen wurde extra eine überdimensioniert
Kamera (6 x 6 cm) benutzt. Die Pentagon SixTL gab es damals noch nicht
(erst ab ca. 1960), ist aber original DDR.
                                                                                      Foto vom Filmset © Ommo Wille

Freitag, 19. September 2014

Die Verbreitung des Aliens. Teil 9

Malagan-Maske

Eine ungewöhnliche und erstaunlich gut erhaltene Ahnenmaske zur Verehrung verstorbener Krieger und Helden aus Neuirland. Vermutlich aus den Beständen des Museums für Völkerkunde in Berlin (Siehe auch den Blog-Beitrag vom 17.6.14) und von einer der Exkursionen zu den Inseln des Bismarck-Archipels mitgebracht.
Um diesen aufwendigen Kopfschmuck herzustellen, benötigt man handwerkliches Geschick und, wenn möglich, sehr leichte Materialien. Neben dem Einsatz von leichtem Holz, Bast und Stoffresten wird aus einer Kittmasse aus Ton und dem Saft der Früchte des Parinarium-Strauches das Gesicht und der Hinterkopf (Haar oder Helm) modelliert. Auf der Vorderseite wurden Augen, Nase und Mund plastisch herausgearbeitet und farblich gefasst. Viele Masken tragen Frisuren aus Pflanzenfasern mit Schmuckelementen aus Federn.
Die Herstellung einer solchen Tanzmaske dauert teilweise Monate und Jahre.

Malagan Ahnenkriegermaske
Papua-Neuguinea
Sichtbar schräg gestellte Augen mit Umrandungen,
nur Mund, keine Nase, großer Hinterkopf
Holz, Bast, Stoff, Pigment, Lehm
17 cm x 37 cm x 37 cm


Die farbenprächtige Ahnenmaske unterscheidet sich in vielen
charakteristischen Details von den normalen Malagan-Hauben.

Auf dieser Maske wurde in den Augenhöhlen eliptische Holzplättchen
befestigt. Die Jochbein-Knochen sind überdimensioniert und es fehlt
die charakteristische Nase. Der Mund ist auffallend klein und rund.
Schematische Darstellung des Alienkopfes. 


Auch der Hinterkopf ist überdimensioniert. Trug der Alien einen Helm?

Freitag, 12. September 2014

Die Verbreitung des Aliens. Teil 8

Wandfragment aus dem Grab des Inherchau (TT 359), eines Vorarbeiters zur Zeit Ramses III. und Ramses IV. Die humanoide Figur ist in einem aufwändigen Gewand aus Leinen gekleidet und betet, beziehungsweise spricht, zu zwei Gestalten mit Schakalskopf (Horus und Amset).

Vorarbeiter / Priester / hoher Beamter
Ägypten
hockende Gestalt, schräg gestellte Augen,nur Mund, keine Nase, 
großer Hinterkopf, Hände und Füße dreifingrig
Stein, Gipsputz, Pigmente
42cm x 33 cm x 4,5 cm

Die unschwer als extraterrestrisch erkennbare Figur auf
der linken Seite macht einen dominaten Eindruck.
Sie steht womöglich in der Verehrung auf dem gleichen Niveau
wie die beiden rechts abgebildeten Gottheiten. 



Freitag, 5. September 2014

Die Verbreitung des Aliens. Teil 7

Ein interessanter Fund aus dem Zweistromland, dem Gebiet des heutigen Irak. Fundgebiet: Uruk, geschätztes Alter ca. 5000 Jahre.
Ein Gefäß in dem sich, wie in dem Kokon, eine Figur befindet. Der erste Eindruck ist der eines schlafenden, kindlichen Körpers ohne Arme und Beine, sozusagen gewickelt, wie ein kleines Kind (Balg). Es ist nicht eindeutig erkennbar, ob es sich bei den Augen um modellierte Lider und die Iris der Augäpfel handelt oder ob es nur Trocknungsrisse im Tonmaterial sind.

Kleiner Alien, Kultgefäß, 
ca. 5000 jahre alt, Fundort: Uruk, Mesopotamien
Gefäß (Kokon?) mit modellierter Puppe 
liegende Gestalt, schräg gestellte Augen, nur Mund, keine Nase,
großer Hinterkopf, schuppiger Torso,
Ton
21 cm x 22 cm x 21 cm


Kultgefäß mit Puppe, Seitenansicht
Seitenansicht des irdenen Kruges mit primitiven Griffen an den Seiten
und ohne den zerstörte Deckel. Die Schädelform ist dem Alien sehr ähnlich. 

Gut erkennbar, die Puppe aus Tonmaterial. Der Torsor oder der Bart(?) 
stecken in einer Füllung aus getreideähnlichen Kugeln.


Freitag, 29. August 2014

Der Fund im Altpapier

Für die Filmaufnahmen wurden nachträglich noch einmal die Kartons, Akten und Pakete mit den spektakulären Dokumenten hergestellt.
Damals, in der Zeit nach der Wende, machte sich niemand die Mühe die Kisten und Pakete zu öffnen und gründlich nachzusehen. Und auch eine professionelle Vernichtung der Akten erfolgte nicht.
Anscheinend wurde alles auf einmal in die Altpapiercontainer geworfen.

Zusammen geschnürte Aktenbündel und eingerissene Kartons
mit brisanten Inhalt.                                                   Foto vom Filmset © Ommo Wille

Details von der Obduktion

Zwischen den entsorgten Krankenakten und Unterlagen wurden einzelne Abbildungen, Skizzen und auch Fotografien gefunden.
Die Fotografen waren keine Profis. Man merkt den Bildern an, dass sie hastig aufgenommen und unter unzureichenden Bedingungen entwickelt wurden. Sie sind unscharf, unsauber, d.h. voller Staub und Fussel, und unglücklicherweise auch schlecht fixiert. Der braune Farbton des schlecht ausgewaschenen und fixierten Enwicklers lässt auf einen baldigen Verfall schließen.

Hier einige Beispiele:

Ein Foto von der allgemeinen Bestimmung der Gliedmaßen.
Die dreifingrige Hand wird obduziert. Interessant ist die unterschiedliche
Länge der Fingersegmente und die krümelige und trockene Füllung
der (vermutlichen) Augen.

Gut sichtbar auf dem ansonsten verwackelten Foto sind
die "Exoskelett-Segmente" oder Schuppungen im Becken- und
Bauchbereich. Sie sind miteinander nicht verbunden, so dass eine
stützende Wirkung (unter unseren Schwerkraftverhältnissen)
wohl ausgeschlossen werden kann.

Die vermutliche Mundöffnung weist kleine nadelspitze Zähne auf.
Muskulatur, die auf die Möglichkeit einer variantenreichen Mimik
hindeutet, fehlt. Ob die Öffnung auch zum Atmen benutzt wurde ist unklar.
Perforationen unter den Schuppungen im Exoskelett der Brust könnten
ebenfalls dafür vorgesehen sein. 

Freitag, 22. August 2014

Die Unterlagen tauchen wieder auf!

Nicht alle Dokumente sind durch den KGB konfisziert oder vernichtet worden. 

Anscheinend wurden über all die Jahre die Unterlagen zwischen normalen Krankenakten versteckt und nur durch einen Zufall wurden sie 1990, in der Nachwendezeit, wie normaler Papiermüll entsorgt und gefunden.

Ein Teil der 1990 weggeworfenen Unterlagen der Krankenhausverwaltung
und Dokumente aus dem Papiercontainer.                                    Filmstill 2014

Freitag, 8. August 2014

Die Verbreitung des Aliens. Teil 6

Liegende Steinfigur
Obwohl vermutlich auf dem ganzen Globus nach dem Alien gesucht wurde, lag ein Schwerpunkt der Suche in der Nähe des Polarkreises. Dort, auf den Färöer-Inseln oder im nördlichen Norwegen/Schweden wurde diese Steinplastik gefertigt.

Liegender
Skandinavien
Steinpuppe, liegende Gestalt, schräg gestellte Augen,
nur Mund, keine Nase, großer Hinterkopf, 
Rippenbögen ähneln einem Exoskelett
Stein, 12 cm x 47 cm x 8 cm


Steinfigur mit charakteristischer Augenstellung und Riffelungen
im Brustbereich, die stark an das Exoskelett des Alienfundes erinnern.

Donnerstag, 31. Juli 2014

Die Verbreitung des Aliens. Teil 5

In den Höhlenzeichnungen der australischen Ureinwohner finden sich, neben detaillierten Tierdarstellung wie Kangeroos und Vögel, auch stark zurück genommene Elemente, die an Symbole (menschähnliche Wesen in ballonartigen Kreisen), Halluzinationen aus Drogenträumen (Gitterstrukturen) und womöglich auch an den Alienkokon erinnern.

Jagdszene, Australien
Gemalter Kokon, auf der Spitze stehend, extrem ovaler Kopf
mit schräg gestellten Augen
Stein, Pigment
67 cm x 52 cm x 10 cm 


Darstellung einer Jagdszene mit Kangeroo, Papagei, Jäger mit Pfeil
und Bogen und undefinierten Figuren. Die Felswand wurde anscheinend
mehrmals übermalt. Einige Figuren und Symbole sind verdeckt sichtbar.




Auf dieser Abbildung wurden die unterschiedlichen Elemente
noch einmal farbig hervorgehoben. (Blau = Kokon, Rot = Gitterstrukturen
und ballonartige Figur (ebenfalls ein Kokon?).

Freitag, 18. Juli 2014

Wie kam der Alien in das Labor? Teil 3

Noch ein Bild aus dem Film. Nachdem er aus seinem Kokon befreit wurde, konnte man den Körper betrachten. Eine Sezierung, d.h. die Öffnung des Körpers und eine damit verbundene Zerstörung fand zu diesem Zeitpunkt nicht statt.

Die oberflächige Begutachtung des Alien,
nachdem er aus dem Kokon befreit wurde.
Setfoto © Wille 

Montag, 14. Juli 2014

Die Verbreitung des Alien. Teil 4

Hierbei handelt es sich nicht um einen echten Alien-Embryo, vielmehr wurde vermutlich aufgrund von Erlebnisberichten und Zeugenaussagen eine Figur nachmodelliert, die einem Alien sehr ähnlich sieht. Sie gehörte angeblich zum Kuriositäten-Kabinett eines nicht weiter bekannten ungarisch-österreichischen Malers und kam nach dessen finanziellem Zusammenbruch in die Obhut des Wiener Narrenturms. Dort wurde sie unter Verschluss gehalten und später womöglich unter der Hand verkauft. In einer dubiosen Auktion, ohne Katalog und Exposée wurde sie von Handlangern des KGB, ca. 1967, erworben und dem Labor übergeben.

Präparat, das sogenannte „Wiener Kindlein
Mitteleuropa, ca. 1890
Kauernde Gestalt (wie in einem Kokon?), schräg gestellte Augen,
nur Mund, keine Nase, großer Hinterkopf, betont kleiner Torso,
Hände und Füße dreifingrig
Wachsmoulage, Gips, Schellack, Glassturz mit Holzsockel
23 cm x 20 cm x 13 cm


In den Sechziger Jahren konnten Agenten in Österreich für das Labor
ein Exponat erwerben, dass sich sehr schnell als Fälschung herausstellte.

Doch ist die Ähnlichkeit mit den äußeren Merkmalen
des Extraterrestrischen verblüffend.

Das "Wiener Kindlein" mit großem Kopf und kleinem (nasenlosen) Gesicht
entspricht fast zu sehr dem menschlichen Kindchenschema.



Montag, 7. Juli 2014

Wie kam der Alien in das Labor? Teil 2

Hier, wie angekündigt, ein weiteres, als Filmplakat im Stil der 50er-Jahre aufgehübschtes, Bild von den Dreharbeiten.


Der Alien wird abtransportiert. Ein Wachsoldat sichert die Aktion.
SetFoto 2014 © Wille

Freitag, 4. Juli 2014

Die Verbreitung des Alien. Teil 3

Übermodellierter Ahnenschädel

Iatmul, Papua-Neuguinea, Sepik, 19. Jahrhundert. 
Der Schädel wurde mit rotem Lehm übermodelliert und mit Farbe bemalt. Die Farbigkeit steht symbolisch für die Verbindung
 von Mutter (Mensch) und Vater (Ausserirdischer?). In manchen Kulturen Neuguineas wird der ursprüngliche, unmittelbare Ahnenkult heute immer noch praktiziert. 

Charakteristik/Besonderheiten: Zusätzlich(?) aufgemaltes rotes Gesicht mit schräg gestellten Augen, nur Mund, keine Nase
Material: Schädel, Lehm, Farbpigmente, Haare, Holzzahn, Fasern
Maße: 15 cm x 25 cm x 23 cm

Ist dieser Ahnenschädel aus Papua-Neuguinea ein Hinweis
auf einen Alienkult? Auffällig sind die aufgemalten, schräg gestellten
Augenformen, die mit dem darunter liegenden Schädel nicht 

übereinstimmen. Es fehlt die Ahnenschädel charakteristische Nase 
und die ornamentale, von den Tätowierungen abgeleitete,
Bemalung. 




Gut sichtbar, die aufgemalten, schräg gestellten Augen.




Die ornamentale Bemalung wurde nachträglich durch
eine einfarbige rotbraune Fläche ersetzt. Nur die Augen
heben sich durch die schwarze Farbe ab.



Mittwoch, 2. Juli 2014

Heute erst gefunden!

Hier geht's zu einem Artikel von Monika Willer über die Ausstellung in der WAZ (www.derwesten.de) vom 24. Juni 2014.




















Hier klicken oder:
http://www.derwesten.de/kultur/aliens-unter-uns-neue-ausstellung-in-lennestadt-id9510927.html

Montag, 30. Juni 2014

Die Verbreitung des Alien. Teil 2

Hier ein weiteres Beispiel aus dem Archiv mit einer vermutlichen Aliendarstellungen. Bei der Suche nach etwaigen Abbildungen des Außerirdischen wurde das Forscherteam an den unterschiedlichsten Orten fündig. Und natürlich konnte auch die ethnologischen Sammlung des Labors ausgewertet werden (vgl. Woher stammt die Sammlung? weiter unten).

Hieroglyphen, Ägypten zur Zeit Ramses II. (oder früher?)
Sichtbar ist ein Kokon, auf der Spitze stehend, daneben Fragmente von einem großen Schädel mit schräg gestellten Augen im unteren Bereich des Kopfes.
Ritzung in hellem Sandstein, 32 cm x 13 cm x 2 cm


Das Fragment eines Hieroglyphenfrieses aus der Zeit Ramses II (?)
mit einer Alien- und Kokondarstellung.





Hier eine schematische Zeichnung des Steins mit der stark
beschädigten Abbildung des Alien und 
der noch gut erkennbaren
Ritzung des Kokons.

Freitag, 27. Juni 2014

Wie kam der Alien in das Labor? Teil 1


Wie ist der Körper in das Labor gelangt? 
Diese Vorgeschichte wird mittels einer 
filmischen Nachinszenierung erzählt:

Deutsche LPG-Arbeiter werden zur Munitionsräumarbeiten im Außenbereich eines Truppenübungsplatzes eingesetzt. Dabei wird der Alien 
entdeckt und an den sowjetischen Posten 
vorbei heimlich nach Berlin zur Untersuchung gebracht. Die Aktion bleibt jedoch nicht unentdeckt und der halbwegs präparierte 
Außerirdische wird mitsamt den Ärzten und Wissenschaftlern vom KGB verschleppt.
Die Vermutung liegt nahe, dass in der 
ehemaligen unterirdischen Fabrik weiter 
an ihm geforscht wird.


Diese Geschichte kann in der Ausstellung natürlich nur als zusätzliche Information gezeigt werden. Eine Darstellung als Bildergeschichte auf einer Infotafel wäre möglich gewesen, doch wir entschieden uns für einen kurzen Film. Eine Art DokuFiction, wie man sie von den einschlägigen Fernsehsendern kennt. Dazu wurden im Januar 2014 die Szenen der Bergung und der Untersuchung in der Nähe von Hannover nachgestellt.

Im Laufe der nächsten Zeit werde ich daher immer wieder ein paar Setfotografien von den Dreharbeiten im Blog präsentieren. Hier einige als Filmplakat im Stil der 50er-Jahre aufgehübschte Bilder aus dem Film:

Stoi! – Der Wachposten wird abgelenkt.
Während er sich um den weglaufenden Landarbeiter kümmert,
wird der Alien-Fund heimlich geborgen.                             SetFoto 2014 © Wille



Munitionsbergung mit Wachposten. Eine Pause für die Landarbeiter.
Im Hintergrund die Gerätekiste in der der Alien abtransportiert wird.
SetFoto 2014 © Wille



Stück für Stück wird der Alien freigelegt. Die Zeit ist knapp, jeden Moment
können die Wissenschaftler entdeckt werden.
Hier ein Foto von der improvisierten Untersuchung an einem geheimen Ort
der Berliner Charité.                                                                      SetFoto 2014 © Wille

Dienstag, 17. Juni 2014

War er der einzige?

Um die globale Verbreitung, bzw. Sichtung des Extraterrestrischen und die Suche nach ihm zu dokumentieren, wurde in der Forschungseinrichtung eine Sammlung von wertvollen ethnologischen Objekten angelegt.

Ein Teil dieser zeitlich breit gefassten Sammlung wird in der Ausstellung gezeigt. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Gegenstände aus dem nördlichen Polarkreis (Kanada, Skandinavien), Polynesien und dem pazifische Raum (Papua-Neuguinea, Osterinsel), Afrika, Mittelamerika, sowie dem vorderen Orient (Ägypten, Irak).
Viele der Objekte weisen im direkten Vergleich eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Alien-Fund auf. Anhand der anheftenden Registraturzettel sind die deutschen und russischen Beschreibungen und Klassifizierungen erhalten geblieben.

Im Laufe der Zeit werde ich einige der Objekte hier im Blog vorführen. Klickt auf Die Verbreitung des Alien in der rechten Spalte oder hier auf das entsprechende Label.

Über 30 Skulpturen, Masken, Kult- und Gebrauchsgegenstände
sind in der Ausstellung zu sehen.

Ein extraterrestrischer Suchtrupp?

Wurde nach dem Alien gesucht? 
Wieso gibt es anscheinend schon seit Urzeiten Zeugnisse, die auf die Sichtung eines Aliens hinweisen? 
Wann und warum wurden sie gesehen?

Dies können die Fragen gewesen sein, mit denen sich die Wissenschaftler im Labor beschäftigt haben.
Zwei mögliche Erklärungen könnten für sie denkbar gewesen sein:

Könnte es sein, dass die Extraterrestrischen nur bei ihrer wahrscheinlich heimlichen Suche gesehen wurden? Die Augenzeugen haben das Erlebte dann als Skulptur, Bild oder Maske umgesetzt.
Und zusammen mit den Erzählungen und Berichten wurde daraus eine immer phantastischere Geschichte, die oftmals als Transformation in ein gottähnliches Wesen oder dessen Gegenspieler endete.

Oder war es vielleicht so, dass dies gerade von den Extraterrestrischen vorrangetrieben wurde und sie selber den Gesuchten götzengleich darstellten. Aus Angst oder Erfurcht würde dem Gottgleichen und seinem spindelförmigen Kokon niemand Gewalt antun. Einem Steckbrief gleich würde die Geschichte seiner Entdeckung weitertragen werden. Dann würde man diesen Berichten nachgehen und ihn retten.

Es stellt sich also die Frage, ob sie immer noch nach ihm suchen.

Kauernder, 8 x 20 x 10 cm
Steinernde Kultfigur, vermutlich Osterinsel (Rapanui)
Wurde die Figur nach Augenzeugenberichten gefertigt
oder als "Steckbrief" von den Extraterrestrischen
hergestellt?

Woher stammt die Sammlung?

Doch woher kamen die Objekte? Einige der Skulpturen könnten auf internationalen Auktionen erworben worden sein, bei anderen ist ein eher krimineller Hintergrund (Beutekunst) zu vermuten. Ein Konvolut an Skulpturen könnte aus der zu Kriegszeiten nur schlecht inventarisierten Sammlung des Museums für Völkerkunde in Berlin stammen. Das Museum hatte schon vor dem zweiten Weltkrieg große Platzprobleme, so dass sogar in den Treppenhäusern ethnologisch Wertvolles aufbewahrt wurde. Die Konfiszierungen in den Museen anderer Länder haben dieses Bedrängnis noch vergrößert. Ein lückenloses Inventarverzeichnis wird es daher nicht geben können.

Die Sammlungen der Museen wurden zum Ende des zweiten Weltkriegs in Bunkern, wie dem Flakbunker im Friedrichshain, ausquartiert. Betrunkene sowjetische Soldaten sollen dort kurz nach Kriegsende einen Brand verursacht haben, der viele der dort von den Museen eingelagerten Schätze vernichtete. Doch schon damals vermutete man, dass hier nur eine groß angelegte Plünderung vertuscht werden sollte. So tauchte zum Beispiel in Russland im Jahre 2004 ein Bild von Rubens wieder auf, das nachweislich in dem Bunker lagerte.

Handelt es sich hierbei um Skulpturen und Objekte aus dem Berliner
Museum für Völkerkunde?
Womöglich zeigt das Foto das erbeutete Diebesgut.
Oder könnte das Bild schon kurz vor der Auslagerung in den Flakbunker
enstanden sein?



Zwei Alien-Statuetten

Zwei aus unterschiedlichen Hölzern gefertigte Statuetten zeigen auf den zweiten Blick eine Ähnlichkeit mit den wesentlichen Merkmalen des Alienkörpers auf:

Ovale Gesichtsform, nur Mund, keine Nase, großer Hinterkopf.
Auffällig für die afrikanische Arbeit ist das Fehlen negroider Gesichtszüge, von Schmuckattitüden und der Nachempfindung von Haaren. Die Figur erscheint auf das Äußerste reduziert. Die Physiognomie scheint entweder abstrahiert oder dem darzustellenden Wesen angepasst.

Während die kleinere, schwarze Figur (Tropisches Hartholz, poliert, schwärzlich gefärbt, 13 x 19 x 3 cm) schrägstehende Augen hat und damit unschwer erkennbar ist, kann bei der rotbraunen Statuette  (Tropisches Hartholz, poliert, 8 x 32 x 5,5 cm) nur über die schuppenartige Strukturierung des Bauchbereichs auf eine konkrete Darstellung des Wesens geschlossen werden. (Siehe Abbildung)

Vergleich der beiden schwarzafrikanischen Figuren mit dem Alien:
Auffällig sind die Schrägstellung der Augen (rechte Figur)
und die Schuppungen im Bauchbereich (linke Figur).
Beide Figuren haben keine Nase und einen großen ovalen Kopf.


Samstag, 7. Juni 2014

Die Ausstellung im Galileo-Park

Stellen Sie sich vor, Sie wären die Ersten, die nach 20 Jahren Abgeschiedenheit in ein altes, bunkerartiges Bergwerk eindringen können.

Was könnte Sie erwarten? 
Was würden Sie vorfinden?

Nachgebaut wurde in den Ausstellungsräumen des Galileo-Park der vermutliche Aufbewahrungsort des Aliens.

Der KGB hat einen geheimen Bunker, versteckt in einem als Munitionsfabrik genutztem alten Bergwerk, in eine Forschungsanlage für den Alien verwandelt.


Der zentrale Durchgangsbereich.
Von hier kommt man in die einzelnen Räume


















Das Zentrum der Anlage ist der Raum mit dem Labortank, in dem der Körper des Alien verwahrt wird. Komplexe Sicherheitsvorkehrungen sollen bei der Erforschung des Körpers den Austritt von Sporen, Viren oder Gasen verhindern.


Der Sicherheitsbereich mit dem Labortank

















In dem Archivraum stehen weitere Alienfunde früherer Kulturen, von denen eine direkte Verbindung zu dem Objekt im Labortank vermutet wird, für Forschungszwecke zur Verfügung.

Ein Blick in das Archiv
mit Abbildungen des Extraterretrischen aus aller Welt


















Doch wie ist der Extraterretrische in das Labor gekommen? Dazu wird die Vorgeschichte des Labors, der Fund des Aliens in den Fünzigerjahren in der DDR, in einem Film gezeigt. 

Eine Szene aus dem Film: Die Konfiszierung durch den KGB



Der Rettungskokon

Warum ist der Fundort nicht die Absturzstelle oder der Landeplatz gewesen?


Der frei gescharrte Kokon,
wie er von den Landarbeiter gefunden wurde.     Foto: Filmset 


Die Fundstelle auf einem Truppenübungsplatz ist 
im Grunde nicht von Bedeutung, da es sich hierbei 
sozusagen um den Bergungsort jedoch nicht um den vermutlichen Landeplatz oder die Absturzstelle 
handeln würde. Letztere wäre im nördlichen Polarkreis 
zu suchen.

Es könnte sein, dass der Rettungs-Kokon des 
Außerirdischen mit den Gletschern der Eiszeit in das mecklenburgische, bzw. brandenburgische Seengebiet geschoben wurde und dort nach dem Abschmelzen des Eises in einer der vielen Endmoränen liegen geblieben ist. Und vielleicht würden dann nur noch die Stein-
fragmente in dem zerquetschten Kokon Aufschluss 
über einen Landeort in Norwegen oder Schweden 
geben können.

Skizzen zur Funktionweise des Kokons... 
...und der vermutliche Weg vom Polarkreis
mit den Gletschern bis nach Mecklenburg-
Vorpommern und Brandenburg 




Und welcher Truppenübungsplatz als Fundort in Frage kommen könnte, ist bei der Vielzahl an sowjetischen Standorten und vor allem Außenstellen auf dem 
Territorium der DDR im Nachhinein nicht mehr 
zu klären.

Freitag, 2. Mai 2014

Das Email-Interview

Aufgrund des großen Interesses habe ich am 28. April ein Email-Interview gegeben. Es wird "analog" im Juni in der Q'Phaze erscheinen. Hier vorab, mit Genehmigung des Roth-Verlages, die einzelnen Fragen:


Roland Roth, Frage 1: Herr Wille, gab es in den 50er Jahren einen Alien-Fund in der DDR? Woher stammen die Informationen? Können Zeugenaussagen und Informationen die Ereignisse bestätigen?

Sie können sich sicherlich vorstellen, dass jede Antwort, außer „nein“ unangenehme Folgen (für mich) haben könnte. Nein, ich stelle ja selbst die Frage: „Gab es einen Alien-Fund in der DDR?“
Konkrete Informationen gibt es meines Wissens nicht. Und da sich das Ereignis in den frühen 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts abgespielt haben könnte, sind alleine aufgrund der langen Zeitspanne Zeugenaussagen der Beteiligten nicht mehr zu erwarten.

In der Ausstellung wird die Fundgeschichte als Film in einer Art „reenactment“ dargestellt. Der Alien wird bei Munitionsräumgsarbeiten entdeckt und an den russischen Wachen vorbei heimlich nach Berlin zur Untersuchung geschmuggelt. Trotzdem fliegt die Sache auf und der halbwegs präparierte Außerirdische wird mitsamt den Ärzten und Wissenschaftlern vom KGB verschleppt. Und nun könnte es sein, dass in einer unterirdischen Fabrik, einem Bunker oder Bergwerk weiter an ihm geforscht wird.

Nur, so wie es hier in der Ausstellung inszeniert wird, ist natürlich alles frei erfunden. Aufzeichnungen, wie Fotografien und Filmdokumente konnte es damals nicht gegeben haben. Alle Details beruhen bisher auf künstlerischer Freiheit, weil  keine tatsächlichen Dokumente oder Bilder vorliegen und alles nur durch unüberprüfbares Hörensagen bekannt ist.



Anspruch auf eine wahre Geschichte?

Roland Roth, Frage 2: Die Rekonstruktionen im Galileo-Park basieren laut Presseinformationen auf Hinweise und Gerüchte zum Aufbewahrungsort des Aliens. Inwieweit stellt die Inszenierung Ansprüche an möglicherweise wahre Geschehnisse?

Ich habe mich bei der Schaffung des Aliens an das idealtypische Aussehen, die scheinbar „typischen“, aber eigentlich auch einfältigen Merkmalen des Aliens, wie er seit Roswell bekannt ist, gehalten. 
Er unterscheidet sich jedoch in einigen wesentlichen Details von den oftmals gezeigten silberfarbenen Körpern in Gummianzügen. Zum Beispiel fehlt die Nase, die Atmung erfolgt direkt durch eine große Öffnung unter den Rippenbögen. Die Haut ist teilweise als Exoskelett ausgeprägt und stabilisiert den Körper. Überhaupt würde dieses Wesen mit seinem schweren, viel zu großen Kopf auf dieser Welt einige Schwierigkeiten haben. Da keine große Nackenmuskulatur angelegt ist, würde sein Haupt bei unserer Schwerkraft nach vorne fallen. 
Auf dem ersten Blick macht er jedoch einen humanoiden Eindruck. Die LPG-Arbeiter sprechen bei dem Fund nicht umsonst von einem verkrüppelten und verwachsenen Kind.

Bei der Ausgestaltung der Räumlichkeiten muss man sich an die Begebenheiten vor Ort, der Science Pyramide im Galileo-Park, halten. Wir versuchen die Anmutung eines verlassenen Bunkers oder Bergwerks zu erzeugen, können dabei aber nur mit Kulissen arbeiten. Es wird nach Sägespänen und Farbe riechen und nicht nach Moder und Fäulnis.

Kurz gesagt, die künstlerische Freiheit steht im Vordergrund. Hierbei kann ich mich auf meine Arbeit als Modellbauer und Grafiker, sowie einige Semester Biologie verlassen.

Wo ist die Fundstelle?

Roland Roth, Frage 3: Um welchen ehemaligen russischen Truppenübungsplatz soll es sich gehandelt haben, wo das Alien gefunden worden sein soll? 

Die Fundstelle auf einem Truppenübungsplatz ist im Grunde nicht wichtig, da es sich hierbei sozusagen nur um den Bergungsort handeln würde und nicht um den vermutlichen Landeplatz oder die Absturzstelle. Diese wäre im nördlichen Polarkreis zu suchen. 
Es könnte sein, dass der Rettungs-Kokon mit den Gletschern der Eiszeit in das mecklenburgische, bzw. brandenburgische Seengebiet gewandert und dort nach dem Abschmelzen des Eises in einer der vielen Endmoränen liegen geblieben ist. Und vielleicht würden dann die Steinspuren in dem zerquetschten Kokon Aufschluss über einen Landeort in Norwegen oder Schweden geben können.
Der Truppenübungsplatz könnte also im Bereich der eiszeitlichen Gletscher liegen. Bei der Vielzahl an russischen Standorten und vor allem Außenstellen auf dem Territorium der DDR gibt es da viele Möglichkeiten.

Eine "Urban Legend"?


Roland Roth, Frage 4: Im Vorfeld gehen viele Interessierte aufgrund der Presseinformationen davon aus, dass die Ausstellung auf der Basis von "urban legends" bzw. unter künstlerischem Aspekt zu sehen sei, ist das korrekt?

Die Ausstellung ist eindeutig unter dem Aspekt einer künstlerischen Inszenierung zu sehen. 
Es ist eine Art Gedankenexperiment, egal, ob ursächlich ausgehend von einem aufgeschnappten Gerücht in der S-Bahn oder reiner Fiktion. Und für eine Legendenbildung braucht man mindestens zwei: den Einen der sagt, es könnte so gewesen sein und den Anderen, der vermutet, es könnte an all dem etwas dran sein. 
Und später beginnt die Spurensuche und man fragt sich, was bleibt nach vielleicht fünf oder fünfzehn Jahren von diesem Experiment übrig?

Was nimmt der Besucher der Ausstellung mit nach Hause?


Roland Roth, Frage 5: Welchen Zweck soll die Darstellung der inszenierten Umgebung auf die Besucher haben? Wie wünschen Sie sich, sollen die Besucher mit dem Erlebten umgehen, wenn sie die Ausstellung gesehen haben? Was soll der Besucher für sich persönlich als Erfahrung mitnehmen?

Dem Besucher der Ausstellung sollte auf jeden Fall klar sein, dass er sich hier in einer künstlerischen Inszenierung befindet, in einer Kulisse, in der alles, der Bunker, der Alien, die Artefakte, aufgrund von vagen Vermutungen nachgemacht und nachgebaut wurden.

Er soll in erster Linie unterhalten werden und, wie bei jedem guten Film (in diesem Fall einer guten Ausstellung), sich auch nachträglich damit beschäftigen, seine Phantasie anregen: Wo kommen die ganzen Artefakte her? Sind einem ähnliche Dinge auch schon einmal selber aufgefallen? Was ist Inszenierung, was ist echt? Ist alles in sich logisch aufgebaut?

Der Ausstellungsbesucher nimmt im besten Fall die Einsicht mit nach Hause, dass man aus den kleinsten Anhaltspunkten (einem Gerücht?) Puzzlestein für Puzzlestein ein in sich logisches, im wahrsten Sinne des Wortes hermetisch abgeschlossenes Gedankengebäude (ähnlich einem Bunker) errichten kann, welches auf Reize, bzw. Fragen von außen mit seiner eigenen inneren Logik reagiert. 

Aber es muss ja nicht zum „I want to believe“ Lagerdenken kommen. Nein, der Besucher soll in erster Linie unterhalten werden und kann dann nicht nur einen gewissen Grusel erleben, sondern auch, zum Beispiel auch bei den (pseudo)wissenschaftlichen Dokumenten und den ethnologischen Artefakten sein Vorwissen testen. Im besten Fall wäre es eine Art von Trivial Pursuit für SF-Leser und vielleicht auch Völkerkundler ;-)

Mittwoch, 9. April 2014

Trailer zur Ausstellung




Der kurze Trailer ist auch direkt auf YouTube zu sehen:


Dienstag, 8. April 2014

Pressemitteilung


Geheimsache Red Alien – Ein mysteriöser Fund in der DDR

Gab es in den 50er Jahren in der DDR einen Alien-Fund? 
Warum wissen wir nichts darüber? 
Und existiert der Alien vielleicht immer noch? 

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung „Geheimsache RED ALIEN – ein mysteriöser Fund in der DDR“, die ab dem 17. Mai im Galileo-Park zu sehen ist.

Die Ausstellung basiert auf Hinweisen über einen angeblichen Alien-Fund in den 50er Jahren der damaligen DDR. Seltsame Ereignisse in der Nähe eines mecklenburgischen Truppenübungsplatzes nähren den Verdacht, dass dort der Körper eines Außerirdischen entdeckt, in der Berliner Charité untersucht und später von sowjetischen Sicherheitsorganen konfisziert wurde. Fast alle Unterlagen zu dem Fund wurden vernichtet. Und erst nach der Wende tauchten einige Hinweise dazu wieder auf.

Auf Basis von Hinweisen und Gerüchten wurde jetzt der Aufbewahrungsort des Aliens und anderer Funde in einer ehemaligen sowjetischen Bunkeranlage rekonstruiert. Dem Besucher offenbaren sich in der Ausstellung die Reste des Extraterrestischen, sowie einzigartige Fundstücke aus unterschiedlichsten Kulturen, die darauf hinweisen, dass auch von außerirdischer Seite nach dem Verunglückten gesucht wurde.

Den Besuchern der Ausstellung stellt sich somit die Frage nach dem Ursprung und der Entstehung moderner Mythen, nach der Macht der Geheimdienste, der Presse, des Internets und anderer Medien, die unsere Wahrnehmung beeinflussen. Was ist real und was ist Inszenierung? Was und wem wollen wir heute noch glauben? 

Die Ausstellung ist erstmalig im Galileo-Park (Sauerland-Pyramiden)  vom 17. Mai 2014 bis zum 20. Februar 2015 zu sehen.

Ausstellungsinformationen:

Ausstellungstitel: Geheimsache RED ALIEN – ein mysteriöser Fund in der DDR
Ausstellungsort: Science-Pyramide, Galileo-Park, D-57368 Lennestadt (Sauerland)
Ausstellungsdauer: 17. Mai 2014 – 20. Februar 2015
Ausstellungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 17:00

Sonntag, 6. April 2014

Plakat-Entwurf 0.1

Die Vorbereitungen für Ausstellung kommen voran. Hier einer der Entwürfe für das Ausstellungsplakat. Am Ende wird es anders aussehen...

Plakatentwurf 3-2013